Der Weg in die Cloud mit SharePoint.

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  • Der Weg in die Cloud mit SharePoint.

    Hallo zusammen,

    heute starte ich mit einem etwas längeren Tutorial zum Thema Cloud. Das ganze wird in diesem Tutorial mit Microsoft SharePoint realisiert. Da ich nicht schnell durch das Thema huschen möchte, wird das Tutorial auf mehrere Teile gesplittet welche nach und nach auf mehrere Tage verteilt gefüllt werden. Starten möchte ich heute mit der Auswahl und Vorstellung der Hardware und Anforderungen an diese.

    Grundsätzlich ist das ein sehr textintensives Thema. Ich werde versuchen, für die ein oder andere Stelle Screenshots bereit zu stellen. Ansonsten sollte man für dieses Tutorial nicht lesefaul sein.

    Das ganze basiert auf Microsoft Windows Server 2012 R2 und Microsoft SQL Server 2014 Express.

    Bis auf die Windows Serverlizenz ist das ganze von der Seite der Software völlig kostenlos. Bei der SQL Express Version sollte man allerdings bedenken, dass man pro Site nur 10 GB Daten speichern kann. Mehr dazu aber später im weiteren Verlauf des Tutorials.

    Ressourcen
    Sobald das Tutorial beendet ist, findet ihr an dieser Stelle 2 PDF-Dokumente. Ein Ausführliches Dokument welches den Inhalt dieses Tutorials nochmals Schritt für Schritt begleitet und erläutert sowie ein Dokument welches eine Art Schnellstart erklärt.

    Downloads von Microsoft
    SharePoint Foundation 2013 mit SP1 - Downloadsite
    Besonderheiten: keine

    Microsoft SQL Server 2014 Express WT - Downloadsite
    Besonderheiten: ExpressAndTools 64BIT\SQLEXPRWT_x64_DEU.exe (als Downloadpaket)

    Diskussionen & Fragen
    Themenspezifische Diskussionen sind natürlich erlaubt. Was ich aber möglichst nicht hier haben möchte, sind Beiträge die nichts mit dem Thema zutun haben. Dies soll der Übersichtlichkeit dienen. Sollte es Probleme geben dann kann man mir gerne eine PN schreiben. Sollte es Fragen zum Thema geben, dann beschreibt diese auch bitte.

    Credits
    Dieses Tutorial habe ich exklusiv für Serverboard.net erstellt. Außer hier wird es noch auf meiner eigenen Website zu finden sein. Die Verwendung der Bilder Texte oder Auszüge ist ohne meine Schriftliche Genehmigung nicht gestattet!

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    >> Teil 1: Die Hardware.

    SharePoint ist eine betriebsinterne Cloudlösung zum verwalten, bereitstellen und gemeinsamen bearbeiten von Dokumenten, Terminen, Projekten, Meetings, ... und Diskussionen. Als Backend wird ein Microsoft SQL Server verwendet der neben dem normalen Websiteinhalt auch die hochgeladenen Dokumente verwaltet.

    Die Mindestanforderungen an die Hardware halten sich noch in Grenzen. Grundsätzlich wird ein 64bit Prozessor mit mindestens 4 Kernen sowie mindestens 80 GB Speicher benötigt. Die RAM Anforderungen fangen bei 8 GB an und sind nach oben hin offen. Für eine Live Installation bzw. für einen sogenannten "User acceptance test" werden jedoch mindestens 12 GB benötigt. Erfahrungsgemäß kann man diese Grenze allerdings fürs erste unterschreiten. Jedoch sollte man nicht weniger as 8 GB verwenden. Dies gilt ganz besonders für den SQL Server. Die 80 GB Festplattenplatz beziehen sich auf die Grundinstallation. Da der SQL Server sämtliche Dokumente und Einträge verwaltet, sollte der Festplattenplatz noch erweiterbar sein.

    Für dieses Tutorial verwende ich für die SharePoint und SQL Installation zwei IBM x3550 Server mit jeweils 2x 2x 2 GHz Intel Xeon, 16 GB DDR2 FB-RAM, und 3x 146GB SAS Platten in einem RAID5. Zusätzlich wird noch ein kleiner HP Server als Domänencontroller verwendet. Natürlich kann man auch alles auf einen Server installieren, wird so allerdings nicht offiziell Supported. Zusätzlich sollte man in die Zukunft schauen und darauf achten, das man die Server bzw. die Ressourcen leicht skalieren kann falls man an die Leistungsgrenzen kommt.

    Die zwei IBM Server werden im laufe des Tutorials mit den folgenden Namen benannt:

    Der SharePoint Webserver erhält den Namen "IBM-WFE1". Auf diesem Server wird nur der SharePoint Webserver (Webfrontend, WFE) installiert. Über diesen Server werden später alle Anfragen laufen und dieser wird sämtliche Inhalte ausliefern.

    Der SQL Server wird "IBM-SQL1" benannt. Auf diesem Server werden sämtliche Daten gespeichert. Also Dokumente, Listen, Termine etc.

    Warum ich zwei Server verwende: Hierbei geht es um die Skalierbarkeit. Sollte irgendwann mal der WFE Server am Rande seiner Ressourcen ist, kann einfach ein zweiter Server in die Farm mit aufgenommen werden. Dies gilt auch für den SQL Server. Wie genau das abläuft, erkläre ich sobald es soweit ist.

    >> FAQ für Teil 1

    F: Kann ich auch einen Server mit weniger als den oben genannten Leistungsdaten verwenden?
    A: Grundsätzlich ja. SharePoint lässt sich auch auf einem Server installieren. Das ganze funktioniert mit mindestens einem 64bit DualCore Prozessor und mindestens 8 GB RAM.

    F: Kann ich das auch auf meinem gemieteten dedizierten / virtuellen Server installieren?
    A: Ja. Allerdings sollte man aufpassen. SharePoint benötigt einen Domänencontroller. Unter Server 2012 R2 lässt sich dieser auch ohne physischen Zugang zum Server installieren. Bei Server 2008 R2 wird nach der Installation der Remotedesktopdienst beendet und ihr habt euch vom Server ausgeschlossen sofern es keinen KVM Zugang gibt.

    F: Muss es ein Windows Server sein?
    A: Ja und nein. Unter Linux bekommt man die Software nicht zum Laufen. Es funktioniert zu Testzwecken allerdings auch unter Windows 7. Trotzdem wird ein Domänencontroller (Windows Server) benötigt.

    F: Muss bei der Installation des Betriebssystems auf etwas spezielles geachtet werden?
    A: Nein. Es ist eine Standardinstallation des Windows Server. Sämtliche Abhängigkeiten und Zusatzsoftware wird während der Installation von SharePoint automatisch heruntergeladen und installiert (mehr dazu später).
    Mit freundlichen Grüßen / kind regards,
    Chris Kragt | Systemadministrator

    Virtualization • HPC , IoT & HA • Dataprocessing • Storagesystems • Networks • Windows & Linux Server
    E-Mail: ck [at] kragt.pro | Web: kragt.pro / datacenterservices.io

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  • Teil 2 beschäftigt sich heute, anders als angekündigt und dazwischengeschoben, mit den Usern und Konten in Active Directory die für den SharePoint und SQL Server benötigt werden. Viel gibt es hierbei nicht so sagen, aber es sind ein paar wichtige Hinweise. Ich gehe allerdings davon aus, dass der Active directory bereits installiert und konfiguriert ist. Wer dazu Fragen hat, darf sich gerne bei mir per PN melden.

    Sollte es Fragen zu Teil 2 geben, so dürfen diese natürlich gerne hier oder per PN gestellt werden.

    >> Teil 2: Benutzer in Active Directory

    Grundsätzlich werden für die Installation 2 neue Accounts benötigt. Einmal für die SharePoint Dienste und zum anderen für den SQL Server.

    Schritt 1: Anlegen einer Organisationseinheit

    Der Übersicht wegen, ist es sinnvoll die Accounts in einer neuen Organisationseinheit anzulegen. Dazu macht auf einer bestehenden Gruppe einen Rechtsklick und wählt dort unter Neu den Punkt Organisationseinheit aus. In dem sich öffnenden Fenster gebt ihr den Namen der neuen Gruppe ein. Da ich ein Fan von Sprechenden Variablen und Namen bin, steht dort bei mir als Beispiel SharePoint-Gruppe drin.

    ad01.pngad02.png

    Den Haken Container vor zufälligen Löschung schützen sollte angehakt bleiben. So soll verhindert werden, dass die Gruppe über einen Rechtsklick gelöscht wird. Löschen kann man diese Gruppe später immer noch, allerdings ist dafür etwas Arbeit notwendig. So kann die Gruppe, wie der Name schon sagt, nicht mehr versehentlich gelöscht werden.

    Klickt nun auf OK um die Gruppe zu speichern.

    Schritt 2: Anlegen der neuen Benutzer

    Zum anlegen der Benutzer macht einen Rechtsklick auf die eben neu angelegte Gruppe und wählt unter dem Punkt Neu den Eintrag Benutzer aus. Es öffnet sich ein neues Fenster in dem ihr die Daten des Neuen Benutzers eintragen könnt. Als Beispiel habe ich einen Screenshot angehängt:

    ad03.png

    Nach dem Klick auf Weiter müsst ihr dem Benutzer ein Kennwort zuweisen und dieses anschließend wiederholen. Den Haken unter Benutzer muss das Kennwort bei der nächsten Anmeldung ändern nehmt ihr raus, und dafür setzt ihr den Haken unter Kennwort läuft nie ab. Sind alle Einträge gemacht bringt euch ein Klick auf Weiter zu einer kurzen Übersicht und ein Klick auf Fertig stellen schließt den Vorgang ab, und legt den Benutzer an.

    Das gleiche macht ihr nun für den SQL Benutzer.
    Bei mir habe ich folgende Daten verwendet:

    Vorname: SQL
    Nachname: Server1
    Benutzername: sqlserver1

    Die weiteren Einstellungen bleiben wie oben beschrieben gleich.

    Das wars vorerst mit den Benutzern. Warum ich das Thema doch in einen eigenen Bereich gesteckt habe liegt daran: diese Accounts sind für SharePoint Serviceaccounts. SharePoint ändert in regelmäßigen Abständen selbstständig das Kennwort. Passt man nicht auf und nimmt den Administrator, kann es passieren, dass man sich früher oder später aus dem System aussperrt. Hierbei ist also Vorsicht geboten.

    >> FAQ für Teil 1

    F: Sind für die neuen Benutzer spezielle Rechte notwendig?
    A: Ja. Dazu aber mehr wenn es soweit ist. Für den Anfang reicht es, wenn es normale Benutzer sind.

    F: Werden nur diese beiden Accounts benötigt?
    A: Nein. Im Verlauf dieses Tutorials werden wir noch mindestens einen neuen Benutzer anlegen müssen. Mehr dazu aber später.
    Mit freundlichen Grüßen / kind regards,
    Chris Kragt | Systemadministrator

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  • Im nächsten Teil des Tutorials geht es um den SQL Server. Dieser Teil ist zusammen mit der reinen Installation des SharePoint Servers der kürzeste Teil.

    >> Teil 3: der SQL Server

    Im SQL Server werden neben den Konfigurationen auch alle Dokumente und Dateien gespeichert, die von den Benutzern hochgeladen werden. Daher sollte wie eingangs erwähnt, der Speicherplatz entsprechend vorhanden sein. Grundsätzlich ist das Speicherlimit einer SQL Server Express Datenbank auf 10 GB limitiert. Dennoch kann man durchaus mehrere Datenbanken / Sites verwenden.

    Schritt 1: die Installation

    Die Installation des SQL Servers ist recht unspektakulär. Bis auf 2 Punkte kann man die Installation einfach durchklicken.

    Den ersten Stop machen wir bei der Instanzkonfiguration. Hier wählen wir die Option Standardinstanz aus und klicken schon auf weiter.

    sql1.png

    Den zweiten halt legen wir bei der Datenbankmodlkonfiguration ein. Dort sehen wir unter den Benutzern, dass bereits der Administrator angelegt ist. Für die SharePoint installation sollten wir diesen allerdings nicht verwenden. Also klicken wir auf Hinzufügen... worauf hin wir im sich öffnenden Fenster den in Teil 2 angelegten SQL Benutzer hinzu. Hierbei reicht es, wenn wir im Feld einfach nur sql eingeben und anschließend auf Namen überprüfen klicken. Der Assistent findet den Benutzer und füllt das Feld korrekt aus. Mit einem Klick auf OK ist der Benutzer nun ein Datenbank Administrator.

    sql2.png

    Wir klicken auf Weiter und die Installation des SQL Servers startet. Je nach Leistung kann dieser Vorgang mehrere Minuten bis zu einiger Stunden dauern. Bringt also etwas Geduld mit. Wenn alles Glatt läuf, ist die Installation ohne fehler und Warnungen beendet und mit einem Klick auf Schließen wird der Assistent beendet.

    Fertig. Der SQL Server ist installiert.

    [wise=info]Optional: Wenn ihr euch dazu entscheidet SQL und SharePoint Server auf einer Maschine laufen zu lassen, solltet ihr die folgenden Punkte noch durchführen.​[/wise]

    Grundsätzlich ist der SQL Server sehr Speicherintensiv. Er nimmt sich das an RAM was er bekommen kann. Besonders dann, wenn der SharePoint Server Suchdienst den Index erstellt oder aktualisiert, kann es schon mal sehr schnell an die Grenzen des verfügbaren Speichers gehen. Sobald wir auf dem SQL Server mehrere Dienste (eben den SharePoint Server) installieren, sollten wir dem SQL Server eine Grenze geben. Diese wird wie folgt eingerichtet.

    Da wir den SQL Server Express WT (with Tools) also mit Werkzeugen installiert haben, finden wir unter den installierten Programmen das SQL Server 2014 Management Studio. Mit diesem Programm wir der komplette SQL Server verwaltet und administriert. Führt das Programm aus.

    Für die Anmeldung können wir alles so lassen wie es im Anmeldefenster steht. Dadurch, dass wir den normalen Administrator während der Installation als Datenbankadmin hinzugefügt haben, können wir die Windows-Authentifizierung verwenden. Also einfach auf Verbinden Klicken und ihr könnt mit dem Programm und eurer Datenbank arbeiten.

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    sql4.png

    Im Objekt-Explorer macht ihr einen Rechtsklick auf den Server und wählt im Optionsmenü den Punkt Eigenschaften aus. Es öffnet sich nun ein Fenster in dem wir auf den Punkt Arbeitsspeicher klicken. Dort können wir nun dem SQL Server mitteilen wie viel RAM er maximal verwenden darf. Tragt dort einen Wert in MB ein. Achtet aber darauf, dass dieser Wert nicht zu gering ist. Bei einem Server mit insgesamt 8GB RAM solltet ihr etwa 4 GB bereitstellen. Nachdem ihr den Wert eingetragen habt, klickt auf OK und die angaben zu speichern. Der SQL Server führt nun die Aufgabe aus und fertig.

    sql5.png

    In dem Screenshot habe ich den Standardeintrag so gelassen, da ich den Server als reinen SQL Server verwende und es somit keine anderen Dienste gibt, die auf dem Server laufen und Arbeitsspeicher brauchen.

    >> FAQ für Teil 3

    F: Wofür brauche ich einen weiteren SQL Benutzer?
    A: Mit diesem Benutzer wird der SharePoint Server auf den SQL Server zugreifen. Da der SharePoint Server in unregelmäßigen Abständen die Passwörter ändert, wird man sich früher oder Später aus seinem System aussperren wenn man den Standard Administrator verwendet.

    F: Kann ich über das Management Studio den SharePoint Server verwalten?
    A: Nein. Und nochmal: Nein! Es ist wichtig, dass man die Datenbank der SharePoint installation nicht mit Hilfe des Management Studio bearbeitet. Wenn man nicht weis was man tut, hat man sehr schnell die komplette Instalation zerstört.

    F: Kann ich neben den SharePoint Datenbanken noch andere Daten (z.B. Reporting Services) dort ablegen?
    A: Ja.
    Mit freundlichen Grüßen / kind regards,
    Chris Kragt | Systemadministrator

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  • Die reine Installation des SharePoint Servers stellt keiner Herausforderung dar. Zuerst werden die Software Voraussetzungen installiert, und anschließend der server an sich. Nach der Installation geht es an die Konfiguration des Server wo wir uns auch das erste mal mit der Datenbank installieren. Mehr dazu aber in Teil 5 dieses Tutorials.

    >> Teil 4: Die Installation des SharePoint Servers.

    Neben der Installation des SQL Servers ist auch die Installation des SharePoint Servers recht uninteressant. In zwei Schritten, bestehend aus Installation der Voraussetzungen und der Installation des Servers wird hier nicht viel passieren.

    Schritt 1: Installation der Voraussetzungen.

    Zuerst müssen eine reihe von Voraussetzungen auf dem SharePoint Server installiert werden. Da es doch schon eine ganze Menge ist, und teilweise auch noch Inhalt heruntergeladen werden muss, übernimmt diese Arbeit der Installer. Zum Starten des Installers, klickt im Assistenten unter dem Punkt Installation einfach auf Softwarevoraussetzungen installieren aus. Den Installer können wir einfach durchklicken und er fängt auch sofort an, die Programme zu installieren.

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    Früher oder Später verlangt der Installer einen Neustart des Servers. Wenn ihr euch den Status anschaut, werdet ihr feststellen, dass diverse Voraussetzungen mit dem Status Fehler nicht installiert wurden. Hier solltet ihr keine Panik bekommen. Nach dem Neustart fängt der Installer wieder automatisch an. Das macht ihr so lange bis alles installiert worden ist. Ja, das ist recht dämlich, aber immerhin funktioniert es. Es kann aber auch durchaus passieren, dass der Installer im ersten durchlauf alles sauber installiert. dazu muss ich aber sagen, dass man sich darauf nicht zu sehr verlassen sollte. Ich habe schon eine ganze reihe SharePoint Instanzen aufgesetzt und das ist bisher nur ein einziges Mal passiert. Normalerweise sind es zwei Neustarts die ihr durchführen müsst. Man kann sich also während dessen ruhig einen Kaffee kochen denn gerade mit IBM Hardware dauern diese Neustarts eine gefühlte Ewigkeit.

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    Schritt 2: Installation des Servers.

    Sind alle Voraussetzungen installiert, können wir den Server installieren. Hierzu genügt es, wenn wir unter dem Punkt Installation auf SharePoint Foundation installieren klicken.

    Der Installer wird euch früher fragen welche Art Server ihr installieren wollt. Da wir alles voneinander getrennt haben und Skalierbar sein wollen wählen wir in dem Fall die Option Vollständig aus. Unter dem Reiter Datenspeicherort wählen wir noch einen lokalen Ordner für die Indexdateien der Suche aus. Klickt nun auf Jetzt installieren und die Installation wird gestartet.

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    Ist alles fertig entfernt den Haken bei Führen Sie den Konfigurations-Assistenten für SharePoint-Produkte jetzt aus. Ihr könnt ihn aber auch drin lassen. Den Assistenten kann man auch später manuell starten. Da wir den Asistenten aber spätestens bei einem Update brauchen ist es schon mal wichtig zu wissen wo man ihn findet.

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    Mit freundlichen Grüßen / kind regards,
    Chris Kragt | Systemadministrator

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  • Als nächstes werden wir die SharePoint Server Installation konfigurieren. Hier muss man etwas aufpassen aber wenn ihr bisher alle Schritte dieses Tutorials befolgt habt, sollte alles glatt laufen.

    >> Teil 5: Konfigurieren des SharePoint Servers.

    Um den Server zu konfigurieren gehen wir in den Startbildschirm, klicken auf "den Pfeil nach unten" für die weiteren Programme und anschließend auf Konfigurations-Assistent für SharePoint 2013-Produkte. Es startet nun der Konfigurationsasistent. Nach dem Klick auf Weiter werden wir darauf hingewiesen, dass diverse Dienste während der Konfiguration ggf. neu gestartet werden. Für die Ersteinrichtung ist das egal und wir können auf Ja klicken. Aufpassen sollten wir hier, wenn wir ein Update durchgeführt haben und die Installation bereits produktiv ist. Es könnte passieren, dass Benutzer die gerade Daten speichern, diese Daten verlieren.

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    Im nächsten Fenster wählen wir Eine neue Farm erstellen aus, und klicken auf Weiter.

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    Im nächsten Bildschirm gibt es schon etwas mehr auszufüllen. Hier müssen wir alle Felder ausfüllen.

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    Unter Datenbankserver tragen wir den Servernamen ein auf dem der SQL Server ausgeführt wird. Da wir bei der Installation die Standardinstanz gewählt haben, können wir uns die Angebe dier hier nun sparen. Wer sich über den Namen im Screenshot wundert: Ich arbeite lokal mit DNS. So kann ich die Server besser auseinanderhalten und routen. Wäre also ein guter Tipp für euch, auch später mal mit DNS zu arbeiten. Das erleichtert ab und an schon einiges.

    Den Punkt Datenbankname lassen wir so wie er ist.

    Unter Benutzername und Kennwort tragen wir den SQL Admin aus Teil zwei im Format DOMAIN\benutzer ein.

    Sobald ihr alles ausgefüllt habt, könnt ihr auf Weiter klicken um mit dem Assistenten fortzufahren.

    Ups? Was ist da passiert? Klicken wir auf Weiter werden wir zwangsläufig auf einen Fehler stoßen. Hier nutzt es auch nichts wenn wir Statt einem DNS Namen eine IP unter Datenbankserver eintragen oder einen anderen Benutzer verwenden. Aber warum? Während der Installation des SQL Servers sind die TCP/IP Dienste nicht gestartet. Der SQL Server ist also nicht im Netzwerk erreichbar.

    Das heisst, wir müssen diese Dienste aktivieren. Wir wechseln nun auf den SQL Server und starten das Programm SQL Server 2014 Konfigurations-Manager. Unter SQL Server-Netzwerkkonfiguration klicken wir auf Protokolle für "MSSQLSERVER". Dort sehen wir das TCP/IP den Status deaktiviert hat. Mit einem Rechtsklick auf TCP/IP können wir im Menü Aktivieren auswählen. Anschließend müssen wir den Server neu starten.

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    Ist der Server neu gestartet, können wir im SharePoint Konfigurations-Assistenten erneut auf Weiter klicken.

    Nun müssen wir ein Passphrase angeben. Dies ist ein Kennwort, welches später neue Server die in die Farm aufgenommen werden sollen, authentifiziert. Gebt hier ein Kennwort ein welches ihr euch für später merken könnt und Klickt auf Weiter.

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    Jetzt können wir hier eine Portnummer angeben. Über diesen Port werden wir später mit einem Webbrowser die SharePoint Administartion aufrufen. Entweder können wir hier einen eigenen Port eingeben oder den vorgeschlagenen Port stehen lassen.

    Die Authentifizierung sollte unbedingt auf NTLM stehen bleiben. Die Methode Kerberos ist sehr aufwendig und würde den Rahmen dieses Tutorials sprengen. Eventuell werde ich später erklären wie wir Kerberos verwenden können

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    Mit einem Klick auf Weiter wird uns noch mal eine Zusammenfassung angezeigt. Klickt erneut auf Weiter und die Konfiguration wird gestartet.

    Jetzt wird es spannend. Konfigurationsschritt 3 ist sehr wichtig und dauert auch am längsten. Während dessen wird auf dem SQL Server die Datenbank für den SharePoint Server angelegt. Wenn Fehler auftreten dann bei Schritt 3. Läuft dieser Schritt durch, wird es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit bei den restlichen Schritten keine Fehler geben.
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    Ist alles fertig, gibt es am Ende nochmals eine Zusammenfassung und ihr könnt mit Fertig stellen den Assistenten beenden.

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    Der SharePoint Server ist nun fertig konfiguriert.

    Im nächsten Schritt werden wir gemeinsam unsere erste Site anlegen.
    Mit freundlichen Grüßen / kind regards,
    Chris Kragt | Systemadministrator

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  • Nachdem wir in Teil 5 auf fertig stellen geklickt haben, öffnet sich automatisch der Internetexplorer des Servers. Im Browserfenster werden wir nun weitere Konfigurationen vornehmen.

    >> Teil 6: Konfigurieren der SharePoint Websites.

    Ale erstes werden wir gefragt, ob wir am Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit teilnehmen wollen. tut es oder tut es nicht. Es ist euch überlassen. Wenn Ihr euch entschieden habt, könnt ihr auf Assistenten starten klicken.

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    Im nächsten Fenster wählt ihr die Option Neues verwaltetes Konto erstellen aus. Aber Achtung: anders als der Name vermuten lässt, legt diese Option keinen Benutzer an, sondern fügt einen bestehenden Benutzer aus dem Active Directory der SharePoint Installation hinzu. Hier geben wir den SharePoint Benutzer den wir in Teil 2 angelegt haben ein. Auch hier ist wichtig, dass wir nicht den normalen Admiistrator und auch nicht den SQL Administrator verwenden. Alle weiteren Optionen bleiben wie sie sind und wir klicken nun auf Weiter.

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    Es folgt ein Ladefenster, welches einige Zeit so bleibt. Brecht den Vorgang nicht ab! Wartet so lange bis der Vorgang abgeschlossen ist! Wenn es fertig ist, sind wir dabei unsere eigene erste Website zu erstellen. Während ihr wartet werden unter anderem im SQL Server die Datenbank für diese Site angelegt.

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    Unter Titel tragen wir den Namen der Website ein. Unter Beschreibung können wir optional eine kurze Beschreibung angeben, die auf der Website angezeigt wird.

    Unter URL können wir die Adresse des Servers angeben. Die Domain ist eine vorgegebene Adresse (Name des Servers). Wie ihr das ändert, erkläre ich im nächsten Teil.
    In dem Dropdown Feld könnt ihr euch einen virtuellen Ordner auswählen. Die oberste Ebene "/" kann nur eine Website haben. Wollt Ihr mehrere erstellen, müsst ihr vorerst mit der Auswahl websites zurechtkommen. Aber auch hier könnt ihr selbst Einträge anlegen. Wie und wo, im nächsten Teil.
    Am Schluss der Adresse gebt ihr den gewünschten Namen ein. Entweder den Titel der Seite oder irgend was anderes. So wie ihr die Seite erreichen wollt.

    Die Benutzeroberflächen Version ist Geschmackssache. Ich selbst bevorzuge die Optik von Server 2010. Zusätzlich bietet 2010 auch ein paar mehr Möglichkeiten wie z.B. einen Blog. Später könnt ihr jederzeit auf 2013 upgraden, aber nicht von 2013 zurück auf 2010 gehen.

    Die Vorlage Teamwebsite ist zum Starten gut geeignet, da sie meiner Meinung nach vieles bietet, was man für den Anfang braucht. Will man von Grund auf selbst die Inhalte erstellen wählt man Leere Website aus.

    Ist alles eingestellt klicken wir auf OK. Es dauert wieder etwas bis alles gespeichert ist. Am Schluss bekommen wir noch mal eine Übersicht und sind fertig.

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    Jetzt noch ein nützlicher Hinweis: Der SharePoint Server ist in der Verarbeitung langsamer wenn man von ihm selbst auf ihn zugreift. Für die weitere Konfiguration und Verwaltung verwende ich einen normalen Windows Client und greife von dort mit dem IE auf den SharePoint Server zu. Ihr könnt auch einen anderen Browser verwenden, allerdings solltet ihr damit rechnen, das verschiedene Funtionen nur mit dem IE so funktionieren wie sie es sollen. Das fällt später besonders bei der Bearbeitung von Dokumenten auf.

    Also geben wir im Windows Client nun die URL zu unserer eben erstellten Seite ein. Bei mir wäre das http://win-ppra4bb7d71/websites/csdcservices
    Beim ersten Aufrufen der Site dauert es wieder etwas, da nun alle Inhalte angelegt werden. Also ist hier wieder etwas Geduld gefragt. Zusätzlich werden wir nach einem Login gefragt. Hier können wir ruhig den Administrator der Domäne benutzen. Ist die Site aber einmal angelegt, gehen weitere Aufrufe schneller. Auf der Seite könnt ihr euch nun etwas austoben. Wenn ihr etwas kaputt macht, ist es erst einmal nicht schlimm. Im nächsten Schritt legen wir eine neue Site an.

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    Mit freundlichen Grüßen / kind regards,
    Chris Kragt | Systemadministrator

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  • Im Internet wie auch im Intranet sind einfach zu merkende Namen Gold wert. Namen wie win-ppra4bb7d71/websites/csdcservices oder IP Adressen sind nicht wirklich schön und auch nur schwer zu behalten. In Teil 6 zeige ich euch, wie ihr die URL des SharePoint Server anpassen könnt. Das einzige was ihr braucht, ist ein DNS Server im Intranet.

    >> Teil 7: Websitesammlungen

    Zuerst gehen wir in die SharePoint Zentraladministration. Anschließend klicken wir auf Webanwendungen verwalten.

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    Hier wählen wir die Webanwendung SharePoint - 80 aus und klicken anschließend oben im Menüband auf Löschen. Es öffnet sich ein PopUp in dem wir gefragt werden was wir genau löschen wollen. Hier wählen wir Inhaltsdatenbanken löschen: Ja und IIS-Websites löschen: Ja aus. Ein Klick auf Löschen startet den Vorgang und wird nun wieder etwas Zeit in Anspruch nehmen. Nach dem Löschen klicken wir oben im Menüband auf Neu.

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    Es öffnet sich ein neues PopUp Neue Webanwendung erstellen. Hier gibt es einige Felder die wir aber nicht alle ändern bzw. füllen müssen.

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    Zuerst wählen wir die Option Neue IIS-Website erstellen aus, und geben einen Namen ein. Z.B.: cloud.server.lan - 80
    Anschließend scrollen wir etwas runter und geben bei Öffentliche URL die URL inklusive Port ein. In meinem Fall wäre das http://cloud.server.lan:80/
    Wieder etwas weiter unten wählen wir Neuen Anwendugspool erstellen aus, und geben dem Kind einen Namen. Bei mir wäre das cloud.server.lan - 80

    Am Ende können wir auf OK klicken und die neue Webanwendung wird erstellt. Dieser Vorgang dauert nun wieder etwas. Auch hier: das Fenster nicht schließen. Es kann passieren, das SharePoint oder der IE abbricht. Das ist nicht weiter schlimm. Startet die Zentraladministration in dem Fall einfach neu.

    Die Webanwendung wurde erstellt.

    Zurück in die Zentraladministration und hier klicken wir nun auf Websitesammlungen erstellen.
    Das erste was auffällt ist, dass wir unter Webanwendung nun eine angenehm lesbare URL haben. Bevor wir allerdings hier etwas ausfüllen, klicken wir zuerst auf Verwaltete Pfade definieren. Es wird eine neue Seite geladen auf der wir die in Teil 5 erwähnten Ordner erstellen können (z.B. websites). Unter Pfad geben wir hier den gewünschten Namen ein. Ich werde dort z.B. einfach ein kleines s eingeben. Das Dropdown Typ belassen wir bei Platzhalterinklusion. Wählen wir hier Ausdrückliche Inklusion aus, wird der Pfad den wir eingeben exklusiv ähnlich wie das in Teil 5 erwähnte "/". Ihr könnt so für jede Website die ihr erstellt auf oberster Ebene einen Namen vergeben also z.B. cloud.server.lan/euresite. Das müsstet Ihr aber dann bei jeder Site machen die ihr erstellt. Die Platzhalterinklusion ist da also schon praktischer.

    Wir klicken nun auf Pfad hinzufügen und anschließend auf OK.

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    Danach klicken wir wieder auf Websitesammlung erstellen.
    Jetzt füllen wir erst einmal wieder nichts aus, sondern scrollen wieder ans Ende der Seite und klicken auf Kontingentvorlagen erstellen. Der SQL Server Express limitiert uns auf 10 GB pro Datenbank bzw. Websitesammlung. Hier soll uns SharePoint helfen den überblick zu behalten. Daher legen wir ein Kontingent von 9GB an.

    name7.png

    Unsere Ausgangsvorlage ist eine neue leere Vorlage, da wir noch keine haben. Unter Name werde ich 9G eintragen und den Haken bei Websitespeicher begrenzen auf setzen und als Wert 9126 eintragen. Wir können uns auch von SharePoint eine Warnmail zukommen lassen, aber das spare ich mir. Hierfür müsste vorher noch der SMTP Dienst konfiguriert werden. Sollten wir das Kontingent erschöpft haben, bekommen wir auf der Website eine Warnung. Das sollte vorerst reichen. Zum Speichern klicken wir auf OK.

    Wir sind nun automatisch wieder im vorherigen Menü und können nun die neue Websitesammlung anlegen. Anders als bei der Erstkonfiguration gibt es hier nun etwas mehr einzustellen. Zuerst füllen wir wieder den Titel und die Beschreibung aus. Unter URL wählen wir unseren Plazhalter aus und fügen hinten dran noch einen Namen an. Die Oberfläche wird wieder 2010 sein und die Vorlage eine Teamwebsite.

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    Am Ende müssen wir zwei Administratoren angeben. Der Primäre Administrator wird mein Konto sein. Der Zweite Administrator wird der normale Domänenadmin. Es reicht wenn ihr in den Textfeldern die Loginnamen eintragt. Mit einem Klick auf das erste Icon sucht SharePoint im Active Directory nach den Namen und füllt das Feld im korrekten Format aus. Diese Beiden Personen werden auf der Website alles anpassen dürfen. Also Vollzugriff. Zum Schluss wählen wir noch unsere Kontingentvorlage aus und klicken auf OK. Das Anlegen der Seite wird nun wieder eine Weile dauern und am Ende bekommen wir noch mal eine Übersicht...

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    Nun können wir die Website mit der neuen URL aufrufen. Wie gehabt, der erste Ladevorgang dauert wieder etwas und wir müssen uns wieder anmelden.

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    Im nächsten Teil (vorraussichtlich am 8.2.) werde ich auf die Website und die Integration in das Betriebssystem eingehen.
    Mit freundlichen Grüßen / kind regards,
    Chris Kragt | Systemadministrator

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  • SharePoint soll kein Ersatz für ein klassisches NAS sein. Hauptsächlich sollte man dort Dokumente und Bilder ablegen. Programme und Videos würden zwar auch funktionieren, jedoch sind diese besser auf einem normalen NAS aufgehoben.

    >> Teil 8: Dokumentenbibliothek.

    Die Website die wir schon erstellt haben, besitzt schon eine Dokumentenbibliothek. Wir wollen aber jetzt unsere eigene Bibliothek erstellen. Dazu klicken wir links auf den blauen Link Bibliotheken. Im neuen Fenster klicken wir dann auf Erstellen. Es wird sich nun ein PopUp öffnen. Voraussetzung hierfür ist, das auf dem Client Silverlight installiert ist. Ohne Silverlight seht ihr einfach nur eine normale neue Seite mit einer Auflistung.

    Wir wählen nun im Filter Bibliothek und anschließend Dokumentenbibliothek aus. Rechts geben wir anschließend den Namen der Bibliothek ein. Z.B. Dokumente. Mit einem Klick auf Erstellen wird die neue Bibliothek erstellt.

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    Nach einer kurzen Ladezeit landen wir automatisch in der neuen Bibliothek und können auch schon arbeiten können. Allerdings sind wir mit der Erstellung der Bibliothek noch nicht ganz fertig. Zunächst klicken wir oben im Menüband auf Bibliothekeinstellungen. Anschließend klicken wir im neuen Fenster auf Erweiterte Einstellungen. Anschließend klicken wir bei Verwaltung von Inhaltstypen zulassen? die Option Ja an. Danach scrollen wir runter und klicken auf OK.

    Anschließend klicken wir ganz oben links auf Websiteaktionen und dann im Menü auf Websiteeinstellungen. Es öffnet eine neue Seite. Dort klicken wir unter dem Punkt Galerien auf Websiteinhaltstypen und anschließend auf Erstellen.

    data3.png data4.png data5.png data6.png data7.png

    [1] Nun erstellen wir einen neuen, verwalteten Dokumententyp.
    Dazu geben wir den Namen des Dokuments ein (z.B. Excel) anschließend eine Beschreibung. Die Beschreibung wir dann später in der Bibliothek zu sehen sein. Der Übergeordnete Inhaltstyp wählen wir aus dem Dokumenteninhaltstyp. Der Typ ist ein Dokument. Zum Schluss erstellen wir eine neue Gruppe. In dem Fall Office 2013. Die Eingaben können wir mit OK speichern.

    [2] Anschließend klicken wir auf Erweiterte Einstellungen und wählen unter Dokumentenvorlage die Option Neue Dokumentenvorlage hochladen aus. Wir wählen nun eine leere Excel Arbeitsmappe aus, die wir entweder schon erstellt haben oder jetzt einfach erstellen. Ist alles ausgewählt, speichern wir mit OK.

    Das ganze machen wir nun mit einem leeren Worddokument und fangen bei [1] an. Wir werden nur keine neue Gruppe erstellen, sondern die Gruppe Office 2013 auswählen. der Rest bleibt wie gehabt.

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    Ist das erledigt wechseln wir zurück in unsere Dokumentenbibliothek und klicken im Menüband Bibliothek auf Bibliothekeinstellungen. Unter dem Bereich Inhaltstypen klicken wir nun auf den Link Aus vorhandenen Websiteinhaltstypen hinzufügen. Danach wählen wir im Dropdown unsere Gruppe Office 2013 aus, markieren Sie und fügen Sie mit einem klick auf Hinzufügen hinzu. Das ganze speichern wir mit OK. Fertig.

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    Unter dem Bereich Inhaltstypen klicken wir nun noch das Dokument an und löschen es anschließend mit dem Link Diesen Inhaltstyp löschen. Da wir ein Worddokument angelegt haben, brauchen wir diesen Typ nicht mehr. Danach wählen wir den Link Reihenfolge der neuen Schaltflächen und Standardinhaltstyp ändern aus. Dort geben wir dem Worddokument die Nummer 1. Damit ist das Worddokument das Standarddokument. Wir speichern mit OK.

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    Im nächsten Teil werden wir ein Dokument erstellen, und die Bibliothek in Windows integrieren.
    Mit freundlichen Grüßen / kind regards,
    Chris Kragt | Systemadministrator

    Virtualization • HPC , IoT & HA • Dataprocessing • Storagesystems • Networks • Windows & Linux Server
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